Indonesien Auf Einen Blick

Indonesien ist ein Entwicklungsland in Süd-Ostasiens und besteht aus 13667 Inseln, von denen 6000 unbewont sind. Tausende Inseln sind zu einer riesigen Nation zusammengeschlossen, die aus vielen verschiedenen ethnischen Gruppen, Religionen, und Kulturen besteht. Das Land bietet eine üppige Flora und Fauna. Der indonesische Archipel ist der Schnittpunkt zwischen Asien und Australien, wo sich 2 Weltmeere, der Indische Ozean und der Pazifik vereinigen. Auf Java, findet man die Hauptstadt von Indonesien, Jakarta. Die zweite gröβte Stadt als auch die Hauptstadt von Ost-Java ist Surabaya. Deshalb ist Java das komerzielle Zentrum von Indonesien.

Das kulturelle Zentrum findet man in Yogyakarta, zum Beispiel Kraton, der Palast des ehemaligen Sultans von Yogyakarta. Dort kann man sanfte und melodische Gamelan – Musik hören, welche ein ständiger Begleiter überall auf Java ist. Auch die Batik-Kunst hat seinen Ursprung auf Java und wird heutzutage überall auf dem gesamten Archipel gefertigt. In Muntilan befindet sich Borobudur, ein weiteres javanesisches Kulturerbe, welches zu den sieben Weltwundern zählt. Die javanische Kultur ist so vielfältig, wie die unzähligen Zeremonien und Feste.

Ich möchte in diesen Aufsatz „Die Toten Zeremonie“ der javanischen Kultur etwas näher beschreiben. Die Geburt eines Menschen, die für den Javanesen kein erster Eintritt in eine unbekannte Welt ist, so stellt auch bedeutet der Tod kein endgültigen Abschied dar. Selbst die letzten Reinigungen der Seelen kommt nach javanischen Glauben keine Endgültigkeit zu. Da sich alles wiederholt und nicht’s verlorengeht. Ist ein Javaner gestorben, so versammeln sich die Verwandten und seine Freunde im Sterbehaus, um von dem Toten Abschied zu nehmen. Sie bringen gewönlich Reis, Geld oder Nahrungsmittel, wie es nach alter Sitte übblich ist. Diese Brauch wird „Melayat“ genannt. Und diesen Vorfall nennt man „Kesripahan“. Die Wanderung des Toten in die Welt der Gestorbenen brauct sehr viel Zeit. Dem verstorbenen stehen dort, die von seinen Verwandten und Freunden gebrauchten Opfergaben zur Verfügung. Bei dieser Zeremonie gibt es mehrere religiöse Mahlzeiten. Nachdem der Tote begraben wurde, wird die religiöse Mahlzeit „Surtanah“ vorbereitet. Diese Zeremonie hat die Bedeutung, dass Gott den Verstorbenen selig hat; die anderen Mahlzeiten nennt mann : Nelung Dina (Dritte Tag-Zeremonie); Mitung Dina (Siebste Tag-Zeremonie); Matang Puluh Dina (Vierzigste Tag-Zeremonie); Nyatus Dina (Hundertste Tag-Zeremonie); Nyewu Dina (Tausendste Tag-Zeremonie); und Kol : nach Nyewu Dina Zeremonie gibt es eine Zeremonie, die man Kol nennt. Das Fest findet normalerweise gleichzeitig mit dem Absata (Totestag).

Vorwort

Gott sei Dank, dass ich schlieβlich diesen Aufsatz fertig schreiben konnte. Dieser Aufsatz wird von den Ausländerinnen benötigt, die über die indonesische Kultur, beziehungsweise über die javanische Kultur lernen möchten. In diesem Aufsatz können sie, etwas über die Totenzeremonie von javanischen Leuten lesen.
Der Verfasser hofft, dass die Leser, beziehungsweise Leserinnen, eine Menge über die Vielfaltkultur-Indonesiens erfahren.

Surabaya, 28. April 2002

Mohammad Reiza